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„Wenn Grün und Grün sich nicht grün sind, geht es nicht voran!“

Geschrieben am 03.05.13

CDU-Kreistagsfraktion informierte sich bei Firma Mosca in Waldbrunn

Neckar-Odenwald-Kreis. Zur Vorberatung der Kreistagssitzung traf sich die CDU-Kreistagsfraktion in Waldbrunn. Nach der Besichtigung der Firma Mosca-Verpackungstechnik nahm man sich der Kreisthemen an, bevor Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Neser den bisherigen Geschäftsführer Markus Haas mit Worten des Dankes verabschiedete und sich Jan Inhoff als neuer Geschäftsführer vorstellte.

Betriebsinhaber Timo Mosca stellte die Entwicklung der Firma, die seit 1969 im Landkreis ist und heute in Waldbrunn und Muckental zwei Standorte mit  ca. 360 Beschäftigten hat, an denen die Umreifungsmaschinen und –bänder hergestellt werden. Über 12 Tochtergesellschaften ist die Firma in 65 Ländern in Europa, Amerika und Asien vertreten und breit aufgestellt. Weltweit sind fast 800 Mitarbeiter, davon 479 in Deutschland, beschäftigt. Forschung und Entwicklung nehmen einen wichtigen Bereich ein. Für unseren Raum sind solche mittelständischen Unternehmen wichtig, wurde von der CDU-Fraktion deutlich gemacht.

Dem Radwegeprogramm stimmte die CDU-Fraktion zu. „Für die, die meinen, das sei was Neues, wollen wir daran erinnern, dass auf Antrag der CDU-Fraktion schon 1985 das erste Radwegeprogramm erstellt und seitdem immer wieder fortgeschrieben wurde“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Neser. Wichtig sei, dass auch die Landes-Fahrradwege vorankommen. Kritik übte die Fraktion an Grün-Rot. So stimme man gelegentlich entgegen den öffentlichen Bekundungen zur Frauenquote in der alltäglichen Praxis mal auch dagegen und in Sachen Förderung der Windenergie sei das, was die Landesbehörden an sich widersprechenden Vorgaben abliefern, schon ein „Armutzeugnis“, so dass der Ausbau nicht vorankommt. Und in der grenzüberschreitenden Metropolregion blockieren sich die grün-geführten Ministerien in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, so dass der Planungsausschuss das Kapitel Windenergie bis zur Einigung aus dem Aufstellungsverfahren des neuen Regionalplans herausnahm. Neser: „Wo Grün und Grün sich nicht grün sind, wird halt nichts daraus!“

Weitere Ungemach bereitet offensichtlich die ärztliche Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung, wo der Landkreis in den Augen der KV entgegen der tatsächlichen Situation teilweise überversorgt sei; Unterversorgung, wie bei den Augenärzten, nehme man gar nicht zur Kenntnis. Weiter gebe es in der Landesregierung Bestrebungen, die Verwaltungsreform 2005, die zu einer Stärkung der Landkreise geführt hat, im Bereich der Straßenmeistereien und der Landwirtschaftsämter teilweise wieder
rückgängig zu machen. „Diese Tendenz zum Zentralismus können wir nicht gutheißen“, so die CDU-Fraktion. Dies schwäche weiter die ländlichen Räume.


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