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„40 Prozent Einsparpotenzial durch mehr Energieeffizienz“

Geschrieben am 22.07.13

Der Geschäftsführer der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T), Sebastian Damm, referierte bei Obrigheimer CDU

Obrigheim. Um die Energiewende ging es bei einer Veranstaltung der Obrigheimer CDU, zu der man H-O-T-Geschäftsführer Sebastian Damm als kompetenten Referenten gewinnen konnte.Vorsitzender Ingo Link konnte unter den Gästen auch Bürgermeister Roland Lauer und CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Karl Heinz Neser begrüßen.

Damm stellte eingangs die Arbeit der Bio-Energieregion vor, die bundesweit führend ist. Schon vor der politisch verfügten Energiewende habe sich der Landkreis aufgemacht, die Chancen der erneuerbaren Energien für den ländlichen Raum zu nutzen. Es ging dabei um die Inwertsetzung der Biomassepotenziale, die Aktivierung der regionalen Wertschöpfung, Perspektiven für die Land- und Fortwirtschaft und den Aufbau regionaler Netzwerke. Dabei sei man gut vorangekommen: Im Zeitraum 2009-2012 wurden mehr als 30 Millionen Investitionen ausgelöst, 50.00o t CO 2 eingespart, 5,2 Millionen Liter Heizöl eingespart und jährlich 4,2 Millionen EUR Kaufkraft gebunden.

Heute geht es in der Arbeit der HOT um Nahwärmeprojekte, Null-Emissions-Gewerbegebiete, Bioenergiedörfer, nachwachsende Rohstoffe und Bürgerbeteiligung. Nicht der Strom sei das Thema , sondern die Wärme. Denn 75% des Energieverbrauchs der Haushalte entfallen auf die Raumwärme und 12% auf das Warmwasser. Durch mehr Energieeffizienz könnten 40% eingespart werden. Die energetische Gebäudesanierung müsse noch weiter gefördert werden. Die Gemeinderatsfraktion CDU/Bürgerliste wies darauf hin, dass sie der energetischen Sanierung von Gemeindegebäuden gegen Widerstände im Gemeinderat zur Mehrheit verholfen hat. Schon heute spare man im Rathaus 50% an Energie ein.

In der Diskussion ging es vor allem um die Windkraft, die zweifellos das Landschaftsbild verändert und nicht einigen wenigen Nutznießern zugute kommen soll. Je höher die Wertstöpfung vor Ort sei, desto höher sei die Akzeptanz. Die HOT habe dazu Leitsätze formuliert: Interkommunale Planung, gerechte Verteilung des Pachtzins, angemessene Ausschüttung seien die Stichworte.


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