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Berufliche Abschlüsse haben eine hohen Wert

Geschrieben am 08.07.13

CDU sieht Schulstandorte durch Gemeinschaftsschulen gefährdet

Neckar-Odenwald-Kreis. Zu einem Bildungsforum hatten die beiden CDU-Kreistagsfraktionen aus dem Rhein-Neckar- und Neckar-Odenwald-Kreis die Schulleiter der beruflichen Schulen aus der gesamten Region nach Sinsheim eingeladen. Die Vorsitzenden der beiden CDU-Fraktionen Bruno Sauerzapf (Leimen) und Karl Heinz Neser (Obrigheim) konnten zahlreiche Schulleiterinnen und Schulleiter sowie die CDU-Abgeordneten Elke Brunnemer MdL und Karl Klein MdL begrüßen. „Wie geht es weiter mit den beruflichen Schulen?“ lautete die Fragestellung, die der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk MdL und der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion mit den Schulleitern diskutierte.

Bedauert wurde, dass die grün-rote Landesregierung eine bewährte Schulstruktur aus ideologischen Gründen aufs Spiel setzt. Mit der Aufhebung der verbindlichen Grundschulempfehlung verstärkte man die Erosion der Schülerzahlen an den Werkrealschulen und setzte man Realschulen und Gymnasien einer starken Belastung durch inhomogene Lerngruppen aus. Mit der Propagierung und besseren Ausstattung von Gemeinschaftsschulen, der Ausweitung des G 9 und der Einführung eines sechsjährigen Gymnaisums habe die Landesregierung zusätzliche „Baustellen“ eröffnet. Bei rückläufigen Schülerzahlen werden dadurch den Werkrealschulen, Realschulen und beruflichen Gymnasien Schüler entzogen und sind damit einzelne Schulstandorte gefährdet, in die die Schulträger viel Geld investiert hätten. Zu Lasten anderer Schularten und Schulstandorte gebe es teure „Lockangebote“ an die Kommunen und würden die Schüler Experimenten ausgesetzt.

Hauk und Wacker unterstrichen den Wert der beruflichen Bildung und der dualen Ausbildung hin, die international anerkannt sei. „Wer noch mehr Schüler zum Abitur führen will, soll sich die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa ansehen, wo man mit den Abschlüssen nichts anfangen kann“! Gefragt sei der gut ausgebildete Facharbeiter. Die Schulleiter wiesen auf die differenzierten Angebote an den beruflichen Schulen hin, die für jeden Schüler eine qualifizierten Abschluss ermöglicht. „Unter einem Dach werden vielfältige Abschlüsse angeboten“. Zudem profitieren Handwerk und Industrie von ortsnahen Ausbildungen. Für viele Schüler sei die Berufschule ein „Neustart“, der sie wieder motiviere. Die Schulleiter warnten in Zeichen rückläufiger Schülerzahlen vor dem Aufbau von Doppelstrukturen. „Dies wird zur Kannibalisierung von Schulstandorten führen“. Sie hatten kein Verständnis für die Ideologie, die von Grün-rot in die Bildungspolitik hineingetragen wird; zudem zeigten alle PISA-Studien, dass gesamtschulartige System weniger leistungsfähig sind. Beklagt wurden auch Kürzungen an den Schulen; so gehen z.B. einer Berufschule 650 Zeitstunden im Jahr verloren.

Bei der regionalen Schulentwicklung wollen die berufsschulen einbezogen werden: „Die Schulentwicklung kann nicht am grünen Tisch in Stuttgart gemacht werden, sondern muss regional gesteuert werden!“, so die Forderung.


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