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Land muss bei Stadtbahn Heilbronn-Nord nachbessern

Geschrieben am 20.02.15

Beim Biomüll droht weiterer Ärger mit dem Land

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Grün-Rot hält sich auch hier zurück: Die Stadtbahn Heilbronn-Nord. (Quelle: Youtube)

Neckar-Odenwald-Kreis. Bei ihrer Fraktionssitzung gratulierte CDU-Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Neser FDP-Kreisrat Achim Walter zur Wahl als Bürgermeister der Gemeinde Obrigheim sowie Kreisrat Alois Gerig zur Wahl als Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. Danach wurden verschiedene Kreisthemen behandelt.

Dass es mit der Stadtbahn Heilbronn-Nord schon seit längerem nicht „rund“ läuft, ist eine Tatsache. Bei der Planung der Fahrpläne fiel der Neckar-Odenwald-Kreis als kleinster Partner buchstäblich neben runter; einseitig wurden die Interessen des Wirtschaftsraums Heilbronn durchgesetzt. Für den Protest der Pendler bei den nicht ausreichenden Umsteigezeiten in Neckarsulm habe man volles Verständnis. Hier seien Bahn und Land gefordert, umgehend Abhilfe zu schaffen, denn sonst werde es mit dem gewünschten Umstieg vom Pkw auf die Bahn nicht klappen; da sei eher das Gegenteil zu befürchten. Und was die reduzierten Direktverbindungen von Neckarelz nach Stuttgart betrifft, liege es ebenso am Land, für durchstiegsfreie Verbindungen zu sorgen. Von den Grünen höre man da kaum etwas, weil sie ihren Verkehrsminister Hermann schonen wollten. Fraktionsvorsitzender Neser: „Wir erwarten von den Parteien im Landkreis, die die Landesregierung stellen, dass sie die Interessen unseres Raumes entschiedener vertreten und nicht ständig kuschen!“ Die Polizeireform, die einseitig die Ballungsräume begünstige, sei ein weiteres Beispiel ihres eklatanten Versagens.

Beim Biomüll drohe nun weiterer Ärger mit dem Land, so Fraktionsvorsitzender Neser. Die bisherigen Landesregierungen hätten die seit Jahrzehnten im Landkreis funktionierende Grüngutsammlung akzeptiert. Die grün-rote Landesregierung wolle nun flächendeckend verpflichtend die Biotonne einführen. „Was das den Bürger dann mehr kostet, scheint Grün-Rot wenig zu interessieren; dann müssten sie als Verursacher aber vor Ort die Verantwortung für Gebührenerhöhungen übernehmen“, so Neser. Leider werde der Interessenlage des Ländlichen Raums nicht Rechnung getragen, sondern aus ideologischen Gründen „alles gleichgemacht!“


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