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Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Walldürn

Geschrieben am 01.02.15

MdB Gerig referierte – Bürgermeister Günter hielt Rück- und Ausblick

2015-01-18 Neujahrsempfang CDU

v.l.: Stadtverbandsvorsitzender Steffen Ullmer, CDU Kreisgeschäftsführer Jan Inhoff, Jubilar Hans Miko, MdB Alois Gerig und Bürgermeister Markus Günther.

Beim diesjährigen Neujahrsempfang der CDU im Café Tobias Leiblein konnte der Vorsitzende Steffen Ullmer zahlreiche Mitglieder aus dem gesamten Stadtverband begrüßen und ihnen zum neuen Jahr die besten Wünsche übermitteln.

Ein besonderer Gruß galt Alois Gerig, MdB, Bürgermeister Markus Günther, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Uwe Berberich, den Ortsvorstehern Heinrich Hennig und Hubert Mühling, dem Kreisgeschäftsführer Jan Inhoff, den Vertretern des Gemeinderates und den Jubilaren.

Rückblickend auf das vergangen Jahr wies Steffen Ullmer auf die verschiedenen Aktivitäten des Stadt- und Ortsverbandes hin.

Das Jahr war vor allem geprägt durch die Kommunalwahl, bei der es galt, geeignete und engagierte Kandidaten/innen zu finden, was sich teilweise schwierig gestaltete. Immer weniger Bürger seien bereit, ein öffentliches Amt zu übernehmen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Trotz kurzfristiger Absagen vor der Nominierungsveranstaltung konnte man 11 Kandidaten gewinnen. Dafür war man in den Ortsteilen gut aufgestellt und konnte so die Gesamtzahl der CDU-Mandate im Gemeinderat halten. Es hatte sich bewährt, sich für die unechte Teilortswahl auszusprechen und einzusetzen. Von den Kandidaten war während des Wahlkampfes viel Zeit und Ausdauer gefragt, zumal man beschlossen hatte, sich in jedem Stadtteil persönlich vorzustellen und auf eine zentrale Vorstellungsveranstaltung zu verzichten. Allen Kandidaten und Kandidatinnen sei für ihre Arbeit und ihren Einsatz herzlich gedankt und es ist zu hoffen, dass sie auch beim nächsten Mal wieder dabei sein werden. Das Wahlergebnis war sehr positiv, zumal die CDU sich im Vergleich zur letzten Kommunalwahl von 37,4% auf 40,2% der gültigen Stimmen steigerte.

Die CDU kann sich sehen lassen und dieser Wahlerfolg ist mit Sicherheit auch den vielen Aktivitäten im Laufe des Jahres zu verdanken.

Im Juli findet erneut die Bürgermeisterwahl statt und Bürgermeister Markus Günther wird von Seiten der CDU Walldürn wieder volle Unterstützung erfahren. Mit Markus Günther ist die Stadt ein gutes Stück vorwärts gekommen, in einer Zeit, in der in vielen Kommunen gezwungenermaßen ein Schritt zurückgegangen werden musste. Walldürn wurde unter ihm noch zukunftsfähiger. Nach vielen, teilweise bewussten Falschmeldungen anderer Fraktionen, stand er zu seinem Wort und hat den Stadtbus in abgeänderter Form für die Bevölkerung erhalten. Steten Abbau von Schulden und trotzdem eine weitblickende zukunftsträchtige Handlungsfähigkeit hat Markus Günther souverän gemeistert. Kurz und knapp: Er sanierte den Auerberg ebenso gut wie den Schuldenberg.

Die CDU wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Vor 70 Jahren haben sich Männer und Frauen überall in Deutschland zusammengefunden, um eine Konsequenz aus Leid, Krieg und Not zu ziehen. Seit 70 Jahren arbeitet die CDU geführt von u. a. Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Helmut Kohl und Angela Merkel für eine gute Zukunft unserer Heimat. Auf diesem Fundament soll auch weiterhin aufgebaut und weitergebaut werden. „Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun“ mit dieser Aussage Goethes schloss Steffen Ullmer seine Ausführungen, dankte allen Mitgliedern und Aktiven, und übergab an Bürgermeister Markus Günther das Wort.

BGM Markus Günther schloss sich den Wünschen seines Vorredners an und dankte der Vorstandschaft und den Mitgliedern für die konstruktive Unterstützung während seiner bisherigen Amtszeit. Er eröffnete seine Ausführungen mit einem Zitat des Philosophen Karl Popper: „Die Zukunft ist weit offen. Sie hängt von uns ab, von uns allen“.

Mit Recht verwies Markus Günther stolz auf die derzeitige Situation Walldürns. Der Einsatz und die Tatkraft vieler haben dazu beigetragen, dass Walldürn gut dasteht. Die Rückmeldung von Bürgern, die lange nicht mehr in Walldürn waren, sei äußerst positiv. Die Haushaltslage hat sich durch konsequente Sparpolitik und mit 5 Millionen € Schuldenabbau mit Augenmaß durch den Gemeinderat sichtlich entspannt. Die Steuereinnahmen stiegen, so dass zum Teil schon lange geplante Projekte erfolgreich abgeschlossen, bzw. auf den Weg gebracht werden konnten.

So zum Beispiel die offizielle Verkehrsfreigabe des neuen Anschlusses Walldürn/Süd/B27, die Fertigstellung des Regenüberlaufbeckens 9, der Baubeginn des Regenüberlaufbecken 12, der Ausbau der Buchener Straße, der Ausbau der Keimstraße, die Aufstellung neuer Sanierungsgebiete, die Fertigstellung der Erschließung des Baugebietes Spangel, die Fertigstellung weiterer Bauabschnitte im Baugebiet Lindig, die Einweihung des „Hauses am Limes“, die Eröffnung des Möbelhauses Wohnfitz und einiges mehr. All das stehe für das Ziel, den Standort zu stärken und die Lebensqualität der Walldürner Bürger zu verbessern. Viele Millionen Euro Finanzmittel wurden in die Zukunft, für Bildung, Familienfreundlichkeit, Kinderbetreuung, Wirtschaftsförderung, Infrastrukturmaßnahmen, Arbeitsplätze und Vereinsunterstützung investiert. Weder die Jugend, noch die Senioren werden im Stich gelassen. Die Bildungslandschaft Walldürn mit seinen Einrichtungen ermöglicht den Jugendlichen vom 1. Lebensjahr bis zur 13. Klasse und der Berufsausbildung ein standortnahes Angebot. Die älteren Mitbürger können sich durch Fitnessangebote im neu sanierten Sportbad und anderen Sporteinrichtungen, aber auch durch den Erhalt des Stadtbusses und die vielen Altenpflegeeinrichtungen wohlfühlen. Selbst für einen barrierefreien Zugang im Schloss wurde gesorgt. An dem wichtigen Standortfaktor „ärztliche Versorgung“ muss immer wieder gearbeitet werden und Gespräche dahingehend sind durchaus vielversprechend. Die Innenstadt wird peu-à-peu ein neues Gesicht bekommen. So sind Entwicklungen im Bereich Rose, Bettendorfring, Untere Vorstadtstr., Sandgasse, Schmalgasse, Areal Kieser und Hof Breunig angedacht. Nicht zuletzt muss auch die energetische Aufrüstung der öffentlichen Gebäude fortgesetzt werden.

Gegen Ende seiner Ausführungen ging er auf die bevorstehende Bürgermeisterwahl ein. Er sei wieder bereit, sich diesem Amt zu stellen. Die Berufung sei ihm zum Beruf geworden und mit der Unterstützung der Bürger und der Verwaltung möchte er diese Arbeit gerne fortsetzen. Er bitte die Mitglieder und die Vorstandschaft um Unterstützung bei dem bevorstehenden Wahlkampf, bei dem er auf die Mithilfe aller angewiesen sei. Mit dem Wunsch auf ein erfolgreiches neues Jahr und dem Hinweis auf die Tatsache, dass Arbeit und Planungen auch in Zukunft nicht ausgehen werden, bedankte er sich bei den Zuhörern und übergab das Wort an den Bundestagsabgeordneten Alois Gerig.

Auch Alois Gerig wünschte den Anwesenden alles Gute für das neue Jahr. Er bedankte sich für die gute Arbeit an der Basis und zeigte sich erfreut über den Mitgliederentscheid für den Spitzenkandidaten der bevorstehenden Landtagswahl. Es sieht 2016 eine reelle Chance, dass die CDU wieder Oberhand gewinnen wird. Das Auftreten des jetzigen Ministerpräsidenten sei stets öffentlichkeitswirksam und er meide Veranstaltungen, bei denen er nicht von vorne herein weiß, dass er willkommen und erfolgreich ist. Leider sei zu beobachten, dass er fast immer die Medien auf seiner Seite hätte, so dass die Misserfolge und die Orientierungslosigkeit der derzeitigen Landesregierung in den Hintergrund treten. Die CDU ist die Partei des ländlichen Raumes und muss klar richtungsweisend sein. Jetzt sei die Arbeit an der Basis gefragt, denn die Bürger haben es in der Hand, dem Land eine neue konstruktivere Landesregierung zu ermöglichen.

Zum Thema Bundespolitik hob er hervor, dass es gelungen sei, nach 44 Jahren bei einer Null-Verschuldung angekommen zu sein. Es gebe keine Steuererhöhungen, die Mütterrente sei gesichert und die Rente mit 63 und der Mindestlohn beschlossen, obwohl dies für die Betriebe nach wie vor Probleme bereiten würde.

Auch er ging auf das 70 jährige Jubiläum der CDU ein. Vor 70 Jahren hätte noch niemand daran gedacht, dass so lange Frieden herrschen würde, was sicher auch ein Verdienst der Väter und Mütter der ersten Stunde sei.

International sei man mit großen Problemen konfrontiert, vor allem mit dem weltweiten Terror und einem fanatischen Islamismus, der jeder Grundlage entbehre.

Alois Gerig schaut mit Optimismus in die Zukunft. Zusammen mit dem Vorsitzenden Steffen Ullmer nahm er im Anschluss die Ehrungen vor. Wenn auch viele der zu Ehrenden nicht anwesend sein konnten, so würdigten doch beide deren Engagement und Treue. Nur mit einer soliden Basis ist eine gute Parteiarbeit möglich. Geehrt wurden Hubert Schneider für 40 Jahre treue Mitgliedschaft, Michael und Inge Friedrich, Kuno Böhrer, Hans Miko und Dr. Wolfgang Hauck für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Im Anschluss an die Gastredner gab es noch ausreichend Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Diskussion. Steffen Ullmer bedankte sich bei allen Rednern für ihre Ausführungen und bei den Anwesenden für ihr Kommen. Er lud noch zu einem längeren geselligen Verweilen ein und schloss damit den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs.


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