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„Heißester“ CDU-Frühschoppen mit Thomas Strobl

Geschrieben am 27.07.15
Bild 3-1, CDU Frühschoppen mit Thomas Strobl 1

Viele Gäste kamen nach Haßmersheim.

Haßmersheim. Pünktlich um 11 Uhr begann am heißesten Tag des Jahres der politische Frühschoppen der CDU auf dem Haßmersheimer Dorfplatz. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den „Himmelreichern“ aus Gundelsheim.

Vorsitzender Michael Hönig freute sich, den stellvertretenden Bundesvorsitzenden Thomas Strobl MdB und den Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses, Alois Gerig MdB sowie viele Gäste begrüßen zu dürfen. Mit diesen hohen Temperaturen konnte keiner rechnen, jedoch, so meinte Hönig, wären sie ein Vorbote auf den heißen Landtagswahlkampf. Er freute sich, dass Thomas Strobl die Einladung über die schwäbisch-badische Landesgrenze hinweg angenommen hatte.

Strobl hob in seiner 45-minütigen Rede hervor, dass es ein großes Glück für Deutschland sei, im Oktober 2015 das 25-jährige Jubiläum der Deutschen Einheit zu feiern, auch wenn es hier und da noch kleinere Probleme gäbe. Er zitierte Alfred Herrhausen, den von der RAF ermordeten Chef der Deutschen Bank, der einmal sagte: “die größten Fehler macht man dann, wenn es einem gut geht“. Deutschland gehe es im Augenblick sehr gut, jedoch müsse man auch an das Morgen denken und dürfe nicht von der Substanz leben.

Seit der Existenz der BRD gab es keine vergleichbare Bedrohung, wie die durch den IS. Auch zu Zeiten der RAF gab es eine Bedrohung der BRD, aber hier hatten sich ca. 40 Hauptaktive der RAF angeschlossen. Für den IS sind derzeit ca. 3000 Europäer in den Dschihad gezogen. Die Terrorgefahr durch den IS ist schwer einzuschätzen. Die Koalition in Berlin versucht die Bedrohung so klein als möglich zu halten und hat hier auch nochmal die Mittel für die Ausstattung der Bundespolizei erhöht.

Die von der derzeitigen Regierung durchgeführte Polizeireform in Baden-Württemberg hält Thomas Strobl für falsch. Baden-Württemberg galt viele Jahre als sicherstes Land. Jetzt belegt es nur noch einen vorderen Platz bei den Kriminalitätszuwachsraten. Im letzten Jahr waren es 20 %, im Jahr davor sogar 30 %. In einigen Orten beauftragen Bürger Sicherheitsdienste, um Einbruchsdelikte in Eigenregie einzudämmen. Hier muss dringend eine Umkehr erfolgen.

Im Bereich Bildung hat die grün-rote Landesregierung „alle Fehler gemacht, die man machen kann“. Im Fall eines Wahlsieges 2016 versprach er wieder Ruhe, Verlässlichkeit und Frieden in die Schullandschaft zu bringen. Die einseitige Förderung eines Schultyps hält er für falsch.

Die digitale Entwicklung ist heute kein Wandel mehr, sondern eine Revolution. Am Beispiel pilotierter Fahrzeuge die in Kürze in den Markt kommen zeigte Strobl auf, dass Baden-Württemberg hier keinesfalls den Anschluss verpassen darf. „Wir können es uns nicht erlauben, die Weltmarktführung im Autobau aus der Hand zu geben, deshalb muss die Digitalisierung zur Chefsache erklärt werden“. Er zeigte sich überzeugt, dass Baden-Württemberg mit der richtigen Führung diese Aufgabe lösen kann. „Schließlich hätte man es auch geschafft, jeden Schwarzwaldhof mit Telefon zu versorgen“.

Alois Gerig dankte in seinem Schlusswort für die engagierte und beherzte Rede und wies darauf hin, dass es verhindert werden muss, dass der ländliche Raum weiter abgehängt wird. Der Vorsitzende Michael Hönig bedankte sich bei Thomas Strobl und Alois Gerig für ihr Kommen und überreichte beiden ein Weinpräsent. Weiterhin dankte er allen Gästen, der Gundelsheimer Musikkapelle „Himmelreicher“, dem Gasthaus Ritter, der Gärtnerei Binkele und Christmann, sowie allen Helfern.


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