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Winterwanderung der CDU-Verbände Walldürn-Höpfingen-Hardheim

Geschrieben am 16.02.16

Peter Hauk MdL referierte – langjährige Mitglieder geehrt

2016-02-14 Winterwanderung Ehrungen01

Die geehrten Mitglieder.

2016-02-14 Winterwanderung Baugebiet01

Die Wandergruppe am Baugebiet.

Altheim. Nach der Begrüßung durch den Ortsverbandsvorsitzenden Bernd Müller nahmen über 40 CDU-Mitglieder und interessierte Bürger unter Begleitung von Landtagskandidat Peter Hauk MdL und Bürgermeister Markus Günther die Wanderung durch die Fluren Altheims in Angriff.

Vorbei an der Firma Perga Plastic, wo gerade die Bauarbeiten zur Verlegung des „Brügelgrabens“ beginnen, um eine Erweiterung der Firma zu ermöglichen, passierte man als nächstes die Biogasanlage Altheim. In der Folge konnte man den Staudamm begutachten, der die Gemeinde heutzutage vor den in früheren Jahren üblichen Hochwassern schützt. Ein Panoramablick von den Höhen des Lindenberges auf das Munitionsdepot Altheim warf allgemein die Frage auf, was nach dessen Schließung in diesem Jahr wohl daraus werden wird. Man hoffe, dass das in Kürze anstehende Konversionskonzept mögliche Lösungen aufzeige.

Im Baugebiet „Gütleinsäcker“ erläuterte Ortvorsteher Hubert Mühling, dass es jetzt endlich soweit sei und die Ausschreibungen für die Erschließungsmaßnahmen im April rausgehen. Das Baugebiet umfasse 2,3 ha, worin 23 Bauplätze eingeplant sind. Bis jetzt habe man bereits zehn bauwillige Interessenten.

Im wiedereröffneten Sportheim des VfB Altheim wurden die Wanderer bereits von weiteren Politikinteressierten Bürgern erwartet, die gespannt auf die Ausführungen ihres Landtagsabgeordneten Peter Hauk waren.

„Die heiße Wahlkampfphase hat begonnen, liebe Freunde – es gilt nun die entscheidenden Unterschiede zwischen der christdemokratischen Politik und der von Grün-Rot zu betonen“, so Hauk zum Einstieg. Als Herzstück der Landespolitik sei die Kultuspolitik zu verstehen, weshalb die CDU hier dem verantwortungslosen Handeln von Grün-Rot gegensteuern möchte. „Mit der Gemeinschaftsschule, einem Schulkonzept, dass in der Vergangenheit bei all seinen Umsetzungsversuchen gescheitert ist, bringt Grün-Rot die für Baden-Württemberg so viel gelobte Differenzierung in Gefahr. Unsere Kinder sind unterschiedlich, weshalb auch das Schulsystem unterschiedlich und differenziert sein muss mit eigenständigen Gymnasien, starken Realschulen, Werkrealschulen und auch Hauptschulen. Einen Einheitsbrei, wie ihn die Gemeinschaftsschule serviert, hilft niemandem, nicht den Kindern, nicht den Eltern und auch nicht den Lehrerinnen und Lehrer.“

Auch das Nichtstun der Landesregierung in Sachen Infrastruktur sei nicht hinnehmbar. „Es wird zwar immer wieder betont, dass in den Straßenbau zusätzlich investiert wurde, aber im Neckar-Odenwald-Kreis, im Ländlichen Raum, ist hiervon nichts angekommen. Abgesehen von der L527 zwischen Mosbach und Sulzbach, wurde keine weitere Straße vom Land neugebaut oder saniert. Dabei wäre die L 518 von Walldürn nach Altheim und von Walldürn nach Gerolzahn dringend sanierungsbedürftig. Genauso sanierungsbedürftig wäre auch die L 577 von Walldürn nach Waldstetten. Im ländlichen Raum kamen von den versprochenen Millionen im Straßenbau jedenfalls nichts an. Zukunftsfähige und verantwortungsvolle Politik sieht anders aus“, betonte Peter Hauk. Die CDU wolle hier wieder neue Impulse setzen, die nicht nur beim Landesstraßenbau enden sollen, sondern auch den Breitbandausbau stärker in den Fokus rücken. „Momentan helfen sich die Landkreise selbst, siehe NOK, denn die 50 Mio. Euro die das Land investiert, würden gerade einmal die Kosten für den Ausbau in einem Landkreis decken. Bei diesem Zukunftsprojekt muss deutlich mehr gemacht werden“, so Hauk abschließend.

Bevor man den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließ, ehrten Peter Hauk MdL, Ortsvorsitzender Bernd Müller und Kreisgeschäftsführer Jan Inhoff elf Mitglieder der CDU Altheim für 40 jährige Mitgliedschaft: Kempf Erna, Sans Engelbert, Weber Wilfried, Herold Erich und Holderbach Edith. Krankheitsbedingt oder aufgrund von Terminüberschneidungen hatten sich entschuldigt: Popp Paul, Rudolf Markus, Hauck Albert, Wiechert Helga, Kappes Norbert und Kappes Leo.


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