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CDU: Stromtrasse „Südlink“ als Erdkabellösung ausführen

Geschrieben am 18.10.16

CDU Kreisvorstände Main-Tauber und Neckar-Odenwald informierten sich über Südlink-Stromtrasse

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Unter Leitung der beiden CDU-Kreisvorsitzenden aus dem Main-Tauber- und Neckar-Odenwald-Kreis, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und Ehrenfried Scheuermann, tagten die Kreisvorstände in einer gemeinsamen Sitzung in Tauberbischofsheim zusammen mit den drei Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis.

Tauberbischofsheim. Bei einer gemeinsamen Sitzung der beiden Kreisvorstände der CDU-Verbände Main-Tauber und Neckar-Odenwald informierten sich die Kreisvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und Ehrenfried Scheuermann zusammen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern über die in den beiden Landkreisen geplante Stromtrasse „Südlink“. Wie bereits berichtet soll die Stromtrasse als Erdkabellösung möglichst umweltverträglich ausgeführt werden. Durch die neu entstandenen und noch hinzukommenden Windparks im Norden des Landes könne so mit Hilfe der Hochspannungsgleichstromübertragung die Strommengen zu den Industriezentren im Süden verteilt werden.

Die beiden Landkreise seien durch Leitungsplanungen aus der Gegend um Schweinfurt in Richtung Großgartach direkt betroffen, so die Projektsprecherin Saskia Branzke bei der Präsentation in der gemeinsamen Sitzung. Beide Kreisvorsitzende waren sich einig, dass die Ausführung der Trasse wenn, dann nur eine als Erdkabellösung Akzeptanz finden könne. Auch sei in den kommenden zehn Jahren, die in der Planung und Ausführung der endgültigen Strecke noch verbleiben, ausreichend Zeit um das Projekt für alle Beteiligten verträglich auszuführen. Gerade für die Wirtschaft auch im ländlichen Raum sei es wichtig, auch in Zukunft, nach dem Ende der fossilen Energieträger, eine verlässliche Energieversorgung zu haben. Gerade für die hiesige Landwirtschaft sei wichtig, dass nach Ende der Bauarbeiten, die Oberfläche der Trasse wieder für landwirtschaftliche Bearbeitung verwendbar sei, ebenso müsse zusätzlich eine Verkehrswertentschädigung gezahlt werden. „Eine etwaige Ausführung als Freileitung, wie es in anderen Bundesländern noch üblich ist, haben wir stets abgelehnt“, so Reinhart und Scheuermann weiter. Umso mehr gelte es nun die weiteren Planungen sinnvoll zu begleiten.

Insgesamt vier Kabelstränge sollen zukünftig eine Leistung von vier Gigawatt in den Süden leiten. Dort könne die Weiterverteilung an den Netzanknüpfungspunkten in Großgartach und Grafenrheinfeld über bereits vorhandene Strukturen erfolgen. Sollte es umgekehrt im Süden zu einem Überangebot von Strom kommen, sei durch den Neubau der Leitung aber auch eine umgekehrte Stromzulieferung möglich, ergänzte die Projektsprecherin.

Weiteres Thema auf der Tagesordnung war die Nominierung des Kandidaten für die kommende Bundestagswahl im Herbst 2017. Als Termin habe hierfür der aus Satzungsgründen zuständige Landesvorstand und das Präsidium der Partei bereits den 18. November 2016 festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt sei dann die Versammlung in Osterburken auf Delegiertenbasis einzuladen. Auch wolle man ferner in den Bezirksverbänden Nordbaden und Nordwürttemberg wieder die vordersten Listenplätze besetzen.


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