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Auswirkungen des Klimawandels auch im Landkreis spürbar

Geschrieben am 16.01.17

Klimaschutzmanager Randig referierte vor CDU-Kreistagsfraktion

Neckar-Odenwald-Kreis. In der ersten Sitzung im neuen Jahr legte die CDU-Fraktion die Sitzungstermine fest, befasste sich mit der wirtschaftlichen Situation der Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH sowie dem Klimaschutzmanagement im Landkreis.

Sebastian Randig, seit Februar 2016 im Amt, gab einen ersten Bericht. Die neu eingerichtete Stelle wird zu 65 % vom Bund für drei Jahre gefördert. Aufgabe ist die beratende Begleitung des vom Kreistag beschlossenen Klimaschutzorientierten Investitionsprogramms. Durch Information, Beratung und Netzwerkarbeit sollen Kommunen, private Haushaltungen sowie Industrie und Gewerbe unterstützt werden. Der Netzwerkarbeit in Form von Fachseminaren, Veranstaltungsreihen und der Beteiligung an Klimamessen kommt deshalb eine große Bedeutung zu. Randig informierte über das erste Betriebsjahr und stellte den vorläufigen Plan für das neue Jahr 2017 vor. Nach Auffassung der CDU-Fraktion müsse die Bevölkerung umfassend informiert und dadurch mitgenommen werden.

Eingangs hatte Randig die Auswirkungen des Klimawandels im Landkreis dargestellt: Für die Land- und Forstwirtschaft seien dabei der Anstieg der durchschnittlichen Temperaturen, die Verschiebung der Niederschläge vom Sommer in den Winter und stärkere Extremwetterereignisse (Sturm, Hagel, Nassschnee etc.) bedeutsam. Auch der Borkenkäferbefall trete ein bis zwei Wochen früher ein, wodurch sich die Gefahr einer 3. Borkenkäfergeneration ergibt. Auf Grund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in der Vergangenheit sei deren Anteil am Strommix im Landkreis von 2011 bis 2015 von 41 auf 63 % gestiegen. Auch die Treibhausemissionen seien im Zeitraum von 1990 bis 2014 um 35 % zurückgegangen.

Das klimaschutzorientierte Investitionsprogramm des Landkreises verfolgt folgende Ziele: 100 % erneuerbare Strom-/Wärmeversorgung, 100 % Null-Emission, die Einbindung regionaler Akteure und die regionale Wertschöpfung. Der Klimaschutzmanager beleuchtete die möglichen Potenziale, die von gesetzlichen Rahmenbedingungen, aber auch der Preisentwicklung fossiler Brennstoffe und der Speicherkosten abhängig sind. Dabei werden die Gestehungskosten für Solar- und Windstromerzeugung bis 2015 auf Grund geringerer Speicherkosten erheblich zurückgehen.

Nächstes Thema waren die Kreiskrankenhäuser, wo die CDU-Fraktion nochmals deutlich machte, dass diese ein unverzichtbarer Teil der Infrastruktur des Landkreises sind. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen unterstützt CDU-Fraktion den Sanierungskurs und erwartet nach der Besetzung aller Chefarztstellen und dem Greifen der schon getroffenen Maßnahmen ein besseres Wirtschaftsergebnis. Mit Kliniken-Geschäftsführer Norbert Mischer besprach man die vorgesehenen Maßnahmen, die zu einer Verbesserung sowohl der Ertragssituation als auch der Aufwendungen führen sollen.

 


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