Alois Gerig zum Bundestagskandidaten der CDU für den
Wahlkreis 276 Odenwald-Tauber gewählt
Odenwald-Tauber.
Mit einem starken Wahlergebnis ausgestattet, schicken die
CDU-Kreisverbände des Neckar-Odenwald-Kreises und des
Main-Tauber-Kreises Alois Gerig bei der Bundestagswahl am 27.
September 2009 als gemeinsamen Direktkandidaten in das Rennen um
das Bundestagsmandat für den Wahlkreis 276 (Odenwald-Tauber).
Bei der Wahlkreisvertreterversammlung am Freitag in Osterburken
votierten 297 der anwesenden 338 Delegierten für den 52-jährigen
Landwirtschaftsmeister aus Höpfingen und setzten damit ein
Zeichen der Geschlossenheit. Endgültig Vergangenheit scheinen
damit die Querelen der Nominierungsversammlung vor knapp sieben
Jahren zu sein, als sich die beiden CDU-Kreisverbände nicht auf
einen gemeinsamen Kandidaten hatten einigen können.
„Wir können besser miteinander, als
gegeneinander“, hatte zuvor bereits der Vorsitzende des
Neckar-Odenwald-Kreisverbandes, Ehrenfried Scheuermann im Rahmen
seiner Begrüßung die Richtung der Versammlung vorgegeben. „Der
Kandidat unseres Wahlkreises hat ein sicheres Ticket nach
Berlin“, unterstrich Scheuermann zudem die Stärke der CDU in der
Region.
Diese Verankerung in der Fläche hob
anschließend auch der baden-württembergische Minister für
Bundes- und Europaangelegenheiten Prof. Dr. Wolfgang Reinhart
hervor. 2009 stehe man vor einem Jahr wichtiger Entscheidungen
und daher gelte es, einig und gemeinsam in den Wahlkampf zu
gehen. Als Akt des Vertrauens und der Solidarität bezeichnete
Reinhart die Unterstützung von Alois Gerig durch den
Kreisverband des Main-Tauber-Kreises. „Wir wollen ein gutes
Zeichen des Aufbruchs und der gemeinsamen Stärke setzen“,
betonte Reinhart das Ziel, auch nach der Wahl zum 17. Bundestag
wieder die Regierung unter der Führung von Kanzlerin Angela
Merkel stellen zu wollen.
Im Rahmen weiterer Grußworte brachte zunächst
Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm seine Freude über die
Wahl des Veranstaltungsortes zum Ausdruck und stellte seine
Stadt den Delegierten vor. Das gemeinsame Ziel, Politik mit und
für die Menschen auf der Grundlage christlicher Werte zu machen,
formulierte im Anschluss Margaret Horb.
Einige Gedanken zu Europa und der aktuellen
Finanz- und Wirtschaftskrise brachte der Europaabgeordnete Dr.
Thomas Ulmer ein. „Man darf über Europa nicht immer nur nörgeln,
wenn etwas mal nicht klappt“, sagte Ulmer. Auch wenn Deutsche
Interessen nicht immer gewännen, sei Europa eine „riesen
Erfolgsgeschichte“. Gerade in Zeiten der Finanzkriese stehe
Europa für Stabilität und sichere Arbeitsplätze. Um die Krise
abzufedern, werde man aber auch in der EU „nacharbeiten“ und
Geld in Investitionen stecken.
Als „denkwürdigen Tag“ bezeichnete der
Minister für Ernährung und ländlichen Raum Peter Hauk die
Delegiertenversammlung. „Wir können heute die Gemeinsamkeiten
auch personell dokumentieren“, dankte er dem Kreisverband des
Main-Tauber-Kreises für den erzielten Kompromiss. „Für uns im
Norden Baden-Württembergs geht es bei der Bundestagswahl um sehr
viel“, wünscht sich Hauk deshalb möglichst viel Rückenwind
möglichst vieler Bürger aus der Region. Daher wolle man einen
Wahlkampf mit Argumenten für eine vernünftige Politik führen.
Ziel sei es dabei, die große Koalition zu beenden. „Wir wollen
keine Kompromisse mehr. Die SDP hat dem Zentralismus noch immer
nicht abgeschworen und frönt weiter der Ostalgie“, griff Hauk
den politischen Gegner an.
Die Wahlen des gesamten Präsidiums, der
Schriftführerin, der Mandatsprüfungskommission, der
Wahlkommission, der Vertrauensleute und die Verabschiedung der
Geschäfts- und Wohlordnung ergingen im Anschluss an die
Grußworte einstimmig. Auf Vorschlag von Ehrenfried Scheuermann
stellte
sich Alois Gerig schließlich als einziger
CDU-Kandidat zur Bundestagswahl 2009 für den Wahlkreis
Odenwald-Tauber vor (siehe Bericht weiter unten). Neben der Wahl
des Kandidaten wurden die Delegierten auch zur Wahl der
Bezirksvertreter und
der Landesvertreter zu den Wahlurnen gerufen.
Während des Auszählungsverfahrens blickte der
aktuelle Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis
Odenwald-Tauber, Kurt Segner auf die Arbeit der Bundesregierung
zurück. Als treibende Kraft in der Regierung sei es der CDU
gelungen, Deutschland wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Auch in
Zeiten der Finanzkrise sei Deutschland besser aufgestellt als
andere. Mit der Absicherung des Bankensektors habe man bereits
einen Schritt aus der Krise gemacht. Mit einem Konjunkturpaket
werde nun der zweite Schritt folgen. Für eine auch in Zukunft
verlässliche Politik gelte jedoch auch für Segner das Ziel:
„raus aus schwarz-rot“.
Das mit Spannung erwartete Ergebnis der
verschiedenen Wahlgänge gab schließlich Versammlungsleiter
Thomas Strobl bekannt. Bei der Wahl zum CDU-Bundestagskandidaten
für den Wahlkreis Odenwald-Tauber sprachen sich bei 326
abgegebenen Stimmen 297 Delegierte für Alois Gerig aus.
Bei 17 Gegenstimmen, 10 Enthaltungen und zwei ungültigen
Wahlzetteln ergibt dies eine Zustimmung von 94,6 Prozent der
Delegierten. Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses stellte
der Versammlungsleiter den ordnungs- und satzungsgemäßen Verlauf
der Wahl fest und dankte für den geordneten Verlauf der
Versammlung. „Wir stehen jetzt alle wie ein Mann hinter Alois
Gerig“, wertete Strobl das gute Ergebnis als Zeichen der
Geschlossenheit.
In einer ersten Reaktion zeigte sich Alois
Gerig vom Wahlergebnis überwältigt. „Das hat meine kühnsten
Erwartungen bei weitem übertroffen“, so der frisch gekürte
Kandidat. „Ich verspreche euch meinen höchsten Einsatz und meine
Zuverlässigkeit, um das Vertrauen im gesamten Wahlkreis zu
erreichen.“ Mit einem kurzen Schlusswort dankte Gerig allen
Verantwortlichen und Helfern der Wahlkreisvertreterversammlung
und forderte seine Partei auf, optimistisch ins Wahljahr 2009 zu
gehen und dabei den gemeinsamen Schulterschluss zu praktizieren.
rs
„Es
ist das Programm, es sind die Menschen und es ist auch das „C“
im Parteinamen, denn als katholischer Christ stehe ich zu meiner
christlichen Überzeugung und trete auch öffentlich dafür ein“,
gab Alois Gerig den Delegierten zu Beginn seiner Bewerbungsrede
einen Einblick in die Bewegründe seiner Kandidatur. Durch seinen
Beruf, die langjährige Arbeit als Kreisrat und verschiedene
Tätigkeiten in Ehrenämtern habe er das „gute Gefühl“ gewonnen,
etwas bewegen zu können. Sein hauptsächliches Engagement
entfalle dabei auf Themen wie regenerative Energien, Ernährung,
den Erhalt der Kulturlandschaft, Forst- und Landwirtschaft,
sowie Umwelt und Abfallwirtschaft. Im Zuge dieser Tätigkeiten
habe er stets versucht, nicht nur Sachverstand in die politische
Diskussion einzubringen, sondern Brücken zu bauen und
ausgleichend auf die unterschiedlichen Interessenslagen
einzuwirken. Grundvoraussetzung dafür und für eine erfolgreiche
Arbeit als Berufspolitiker sei neben der Sachkompetenz vor allem
die persönliche Glaubwürdigkeit, betonte Gerig. „Amt und Person
müssen zusammenpassen. Die Bürger wollen einen ehrlichen,
starken Kandidaten, der mitten im Leben steht. Einen Kandidaten,
dem sie einerseits vertrauen und andererseits zutrauen, dass er
genau ihre Interessen im Bundestag ordentlich vertreten wird“,
so Gerig weiter. Dabei sei ihm jedoch bewusst, dass man in
Berlin nicht einfach einen Hebel umlegen, in den entsprechenden
Gremien aber doch an vielen kleinen Stellschrauben drehen könne.
„Ich möchte Kurier sein für die Sorgen und Nöte der Menschen,
Kommunen und Institutionen unseres Wahlkreises“, kündigte Gerig
an. Kreisübergreifend und selbstbewusst zusammenstehen lautet
deshalb die Devise für den bevorstehenden Wahlkampf und die
nachfolgende Arbeit. „Wir sind nicht der ländliche Raum da
hinten, nein wir sind die
Neckar-Main-Tauber-Odenwald-Bauland-Region ganz weit vorne“,
sieht der CDU-Kandidat die Region mit ihren natürlichen
Ressourcen und einem soliden Mittelstand auch für die Zukunft
bestens aufgestellt. „Die Leute auf dem Land sind bescheiden und
stehen mit beiden Beinen auf dem Boden. Wegen uns gäbe es keine
Finanz- und Wirtschaftskrise.“ Gerade deshalb dürfe es auch
nicht angehen, dass politische Rahmenbedingungen immer wieder
gegen die Interessen des ländlichen Raumes getroffen würden.
Selbsthilfe sei daher schon immer das Zauberwort gewesen, das
den ländlichen Raum auszeichnet und mit der man noch zahlreiche
positive Synergie-Effekte zwischen dem Neckar-Odenwald-Kreis und
dem Main-Tauber-Kreis nutzbar machen könne. Als das Rückgrat der
Gesellschaft machte Gerig in diesem Zusammenhang das
ehrenamtliche Engagement von Vereinen und Institutionen aus,
ohne deren Wirken vieles nicht mehr finanziert und
bereitgestellt werden könne. „Dieses Wir-Gefühl gilt es zu
erhalten und zu fördern“, appellierte er auch mit Blick auf den
bevorstehenden Wahlkampf. So gelte es bei den Wählern
Überzeugungsarbeit zu leisten und gegen Politikverdrossenheit
und Gleichgültigkeit anzukämpfen. „Wir müssen die Bürger davon
überzeugen, dass wir die richtige Wahl sind. Deshalb wäre ich
bereit, mein seitheriges Leben noch einmal umzukrempeln“,
betonte Gerig seine Bereitschaft, sich der Verantwortung zu
stellen und die Herausforderungen zum wohle beider Landkreise
anzunehmen. „Ich bin einer von Euch und ich bin motiviert.
Lassen Sie uns deshalb gemeinsam antreten für einen starken,
innovativen Mittelstand mit soliden Arbeitsplätzen, für
Erziehung, Bildung und unsere Familien, für gesunde Ernährung
und erneuerbare Energien und für einen liebenswerten ländlichen
Raum“, schloss Alois Gerig seine Bewerbungsrede.
rs
Zur
Person Alois Gerig
§
Der
52-jährige Alois Gerig ist seit 23 Jahren als Geschäftsführer
des Maschinenrings Odenwald-Bauland und dessen angegliederter
Tochterunternehmen tätig.
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Gemeinsam mit seiner Frau Adelheid und unterstützt von seinen
drei Kindern bewirtschaftet der gelernte Landwirtschaftsmeister
zusätzlich im Nebenerwerb den elterlichen Bauernhof mit
Ferienbetrieb.
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Neben
Reiten, Radfahren und Skilaufen ist die Politik eine der großen
Leidenschaften von Alois Gerig.
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Der CDU
trat er nach einem Gespräch mit dem ehemaligen
Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Erwin Teufel bei.
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Seit
1999 gehört er als Kreisrat dem Kreistag des
Neckar-Odenwald-Kreises an. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt
dabei im Umwelt- und Verkehrsausschuss. Zusätzlich ist er im
Aufsichtsrat der Abfallwirtschaftsgesellschaft des
Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) vertreten.
§
Als
stellvertretender Ortsvorsitzender der CDU Höpfingen, als
Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des
Kreisbauernverbandes, als Vorstandsmitglied im Landesverband der
Maschinenringe, sowie als Elternbeiratsvorsitzender an der
Frankenlandschule Walldürn engagiert sich
Gerig in weiteren zahlreichen Ehrenämtern.
§
Bei der
Bundestagswahl am 27. September 2009 wird Alois Gerig als
Direktkandidat der CDU für den Wahlkreis 276 (Odenwald-Tauber)
antreten.
§
Bereits
während des Wahlkampfes und nach einem möglichen Einzug in den
Deutschen Bundestag will er vor allem die Themen regenerative
Energien, Nahrungsmittel, Klimawandel und Landschaftserhalt
besetzen.
§
Durch
seine berufliche Tätigkeit und die Arbeit in verschiedenen
Gremien hat sich Alois Gerig bereits über die Kreisgrenzen
hinaus Anerkennung als Fachmann für diese Themen erworben und
referiert regelmäßig beispielsweise über das von ihm initiierte
Grüngutsystem des Neckar-Odenwald-Kreises.