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Pressemitteilungen der CDU Kreistagsfraktion

 

Für zukunftsfähigen ländlichen Raum ist Ärzteversorgung wichtig
Minister Peter Hauk, MdL erläuterte CDU-Kreistagsfraktion Modellprojekte des Landes

Neckar-Odenwald-Kreis. Im Rahmen der Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion war auch Minister Peter Hauk MdL zu Gast, um mit der Fraktion das Thema „Hausärztemangel im ländlichen Raum“ zu diskutieren; dabei stellte er auch einzelne Projekte des von ihm geleiteten Kabinettsausschusses vor.

Der ländliche Raum muss nach Auffassung des Ministers nicht nur in den Bereichen Arbeit und Infrastruktur, Breitband und Kinderbetreuung Spitze sein. Für zukunftsfähige ländliche Räume spiele die Sicherstellung einer quantitativ und qualitativ hochwertigen ‚landärztlichen’ Versorgung eine ebenso wichtige Rolle. Derzeit gebe es noch eine Überversorgung im Land mit regionalen und lokalen Defiziten. Es sei schwierig, Ärzte aus überversorgten städtischen Räumen auf’s Land zu bringen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen seien darum bemüht. Mit dem Modellprojekt „Verbundweiterbildung Plus ländlicher Raum“ soll nun die Attraktivität der Weiterbildung  zum Allgemeinmediziner gesteigert und ein Beitrag zur Sicherstellung der wohnortnahen ‚landärztlichen’ Versorgung geleistet  werden. In bislang 10 Modellregionen, u.a. auch in Buchen,  werden Weiterbildungsverbünde aus Klinik, Praxen und dem Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin an der Uniklinik Heidelberg eingerichtet. Damit wird jungen Ärzten ermöglicht, dass sie sich nicht mehr mühsam Weiterbildungsstellen in verschiedenen Kliniken suchen müssen, sondern in einem Verbund ihre gesamte Weiterbildung in einer Region absolvieren können. Damit könnte auch die Facharztausbildung, die durchschnittlich 7,7 Jahre beträgt, verkürzt werden. Nach Auffassung der CDU-Fraktion ist die Ausbildung viel zu lange, so dass sich die Lebensarbeitszeit verkürzt.

Hauk wies darauf hin, dass der von der Landesregierung eingesetzte ressortübergreifende Kabinettsausschuss „Ländlicher Raum“  Lösungsansätze für den Erhalt einer flächendeckenden sozialen und medizinischen Versorgung im ländlichen Raum erarbeitet hat, die nun in Modellprojekten erprobt werden. Neben dem in Buchen laufenden Projekt sind es die Projekte „Telemedizin“, „Landarzttaxi“ „Landarztpraxis“ und „notärztliche Versorgung“. Er wies auch drauf hin, dass seit Kurzem auch Investitionen in Arztpraxen über ELR-Programme gefördert werden können, da damit Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden.

Klinik-Geschäftsführer Andreas Duda gab einen Bericht über die Veränderungen im Krankenhausbereich und wie sich dabei die NOK-Kliniken aufstellen müssen. Ziel sei, durch Schwerpunktbildung und neue Angebote eine höhere Kundenbindung zu erreichen. Die Entwicklung der Patientenzahlen

im ambulanten und stationären Bereich sei in beiden Häusern stark ansteigend. Dies wirke sich auch positiv auf die wirtschaftliche Situation aus, so dass der Landkreis weniger zuschießen muss. Man dürfe aber nicht stehen bleiben, deshalb sind auch weitere Investitionen angedacht.

Neckar-Odenwald-Kreis. Im Rahmen der Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion war auch Minister Peter Hauk MdL zu Gast, um mit der Fraktion das Thema „Hausärztemangel im ländlichen Raum“ zu diskutieren; dabei stellte er auch einzelne Projekte des von ihm geleiteten Kabinettsausschusses vor.

Der ländliche Raum muss nach Auffassung des Ministers nicht nur in den Bereichen Arbeit und Infrastruktur, Breitband und Kinderbetreuung Spitze sein. Für zukunftsfähige ländliche Räume spiele die Sicherstellung einer quantitativ und qualitativ hochwertigen ‚landärztlichen’ Versorgung eine ebenso wichtige Rolle. Derzeit gebe es noch eine Überversorgung im Land mit regionalen und lokalen Defiziten. Es sei schwierig, Ärzte aus überversorgten städtischen Räumen auf’s Land zu bringen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen seien darum bemüht. Mit dem Modellprojekt „Verbundweiterbildung Plus ländlicher Raum“ soll nun die Attraktivität der Weiterbildung  zum Allgemeinmediziner gesteigert und ein Beitrag zur Sicherstellung der wohnortnahen ‚landärztlichen’ Versorgung geleistet  werden. In bislang 10 Modellregionen, u.a. auch in Buchen,  werden Weiterbildungsverbünde aus Klinik, Praxen und dem Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin an der Uniklinik Heidelberg eingerichtet. Damit wird jungen Ärzten ermöglicht, dass sie sich nicht mehr mühsam Weiterbildungsstellen in verschiedenen Kliniken suchen müssen, sondern in einem Verbund ihre gesamte Weiterbildung in einer Region absolvieren können. Damit könnte auch die Facharztausbildung, die durchschnittlich 7,7 Jahre beträgt, verkürzt werden. Nach Auffassung der CDU-Fraktion ist die Ausbildung viel zu lange, so dass sich die Lebensarbeitszeit verkürzt.

Hauk wies darauf hin, dass der von der Landesregierung eingesetzte ressortübergreifende Kabinettsausschuss „Ländlicher Raum“  Lösungsansätze für den Erhalt einer flächendeckenden sozialen und medizinischen Versorgung im ländlichen Raum erarbeitet hat, die nun in Modellprojekten erprobt werden. Neben dem in Buchen laufenden Projekt sind es die Projekte „Telemedizin“, „Landarzttaxi“ „Landarztpraxis“ und „notärztliche Versorgung“. Er wies auch drauf hin, dass seit Kurzem auch Investitionen in Arztpraxen über ELR-Programme gefördert werden können, da damit Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden.

Klinik-Geschäftsführer Andreas Duda gab einen Bericht über die Veränderungen im Krankenhausbereich und wie sich dabei die NOK-Kliniken aufstellen müssen. Ziel sei, durch Schwerpunktbildung und neue Angebote eine höhere Kundenbindung zu erreichen. Die Entwicklung der Patientenzahlen

im ambulanten und stationären Bereich sei in beiden Häusern stark ansteigend. Dies wirke sich auch positiv auf die wirtschaftliche Situation aus, so dass der Landkreis weniger zuschießen muss. Man dürfe aber nicht stehen bleiben, deshalb sind auch weitere Investitionen angedacht.

 


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