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Pressemitteilungen der CDU Kreistagsfraktion

Ravenstein ist so zentral wie Mannheim“
Kultus-Staatssekretär Georg Wacker und Schulamtsdirektorin Brigitte Frei bei CDU-Fraktion zu Gast

 

Neckar-Odenwald-Kreis. Bildungsfragen standen bei der Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion im Schloss Ravenstein im Mittelpunkt, wozu Fraktionsvorsitzender Karl Heinz Neser Kultus-Staatssekretär Georg Wacker MdL und die Leitende Schulamtsdirektorin Brigitte Frei vom Schulamt Mannheim begrüßen konnte. Im Blick auf die zentrale Lage des neuen Großschulamtes meinte Neser, dass „Ravenstein so zentral wie Mannheim liegt“.

Mit dem Aufbau von „Bildungsregionen“ will das Land Bildungseinrichtungen, Gemeinden und außerschulische Partner vernetzen. Leitidee ist der Aufbau regionaler Bildungslandschaften als Kommunikations- und Abstimmungsplattform. Schulen, Schulaufsicht und kommunalen Schulträgern kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Dafür gewährt das Land eine Impulsförderung; nach 2012 müssen die Landkreise die Fortführung finanzieren. Auch auf Grund der künftig schwierigeren Finanzsituation will die CDU erst einmal die Erfahrungen anderer Kreise abwarten, zumal auch eine Kommunalisierung staatlicher Aufgaben stattfindet. Nächstes Thema war der Antrag des Landkreises auf die Einrichtung eines Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums in Buchen.  Wacker legte dar, dass sich auf Grund des demographischen Wandels Veränderungen in der Berufswelt abzeichnen, weshalb das Land diesen neuen Schultyp ausbauen will; der Bedarf sei genau zu prüfen. Die CDU- Kreisräte begründeten nochmals die Wichtigkeit solcher Angebote auch im ländlichen Bereich. Nach Aussage von Wacker wird im November über neue Standorte entschieden. Weiteres Thema war die Schulsozialarbeit, wo die Verhandlung zwischen dem Land und den Kommunen abgewartet werden muss, die Integration Behinderter und die Folgen des Ausbaus der Werkrealschulen auf die beruflichen Schulen.

 

Grund für die Einladung an die Leiterin des neuen (Groß-) Schulamtes Mannheim, das seit Jahresbeginn auch für den Neckar-Odenwald-Kreis zuständig ist, war die Sorge, wegen der Entfernung buchstäblich „abgehängt“ zu werden. Ltd. Schulamtsdirektorin Brigitte Frei konnte darlegen, dass inzwischen drei Schulräte für die Schulen im Landkreis zuständig sind und die Ausschreibung für eine 4. Stelle läuft, so dass dann alle Schularten fachlich gut vertreten werden. An Hand der Arbeitszeiten belegte sie, dass die Schulräte im Landkreis sehr präsent sind; es finden auch weiterhin sog. Sprengelsitzungen mit den Schulleitern statt. Die Zusammenarbeit auch mit den Seminaren in Heilbronn und Bad Mergentheim werde fortgeführt, die Lehrerfortbildung bleibe dezentral. Zentrale Veranstaltungen finden nicht nur in Mannheim statt. Auch Gespräche mit Eltern oder der Elternvertretung werden vor Ort geführt. Nach Auffassung der CDU-Fraktion „geht das in eine gute Richtung“, die man in einer Kooperationsvereinbarung auch für die Zukunft festhalten sollte.


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